Henrike Fehmer holt sensationell Bronze Medaille bei den Deutschen Mini- Meisterschaften (Bild und Text: DJK Billerbeck)

IMG 0137IMG 0137Völlig erschöpft, aber super glücklich, nahm Henrike Fehmer den großen Pokal, überreicht von den offiziellen des Deutschen Tischtennis Bundes in Empfang.Es war wie immer ein Riesen Event, das Top Ereignis im Tischtennis Sport für Nachwuchsspieler. Drei Tage war Rosenheim in Bayern für sie der Nabel der  Welt. Ursprünglich waren es 30 000 Teilnehmer, von denen die besten 20 qualifizierten Spielerinnen und Spieler, aus ganz Deutschland, hier ihren Meister kürten. Passend zu diesem Großereignis war Henrike Fehmer von der Volksbank Lette-Darup-Rorup mit einem Trainingsanzug ausgestattet worden.Henrike ist mit ihren Eltern als Glücksbringer und ihrem Trainer Christoph Horsel angereist. Als Vertreter des Westdeutschen Tischtennis Verbandes hatte sie sich für dieses Finale qualifiziert.

Die Deutschen Mini-Meisterschaften begannen mit einer großen Auftaktfeier. Jeder Teilnehmer wurde namentlich vorgestellt und zog analog der Olympischen Spiele mit dem Namensschild des Verbandes in die Halle ein.In der Vorrunde wurden vier Gruppen mit jeweils fünf Spielern gebildet, von denen sich die ersten zwei für die Endrunde qualifizieren. Beeindruckt von der großen Atmosphäre in der Gabor Halle und den vielen Zuschauern spielte Henrike zunächst etwas vorsichtig, steigerte sich im Laufe des Spiels immer mehr und landete einen 3:2 Auftakt Sieg. Jetzt war der Bann gebrochen, die nächsten Spiele liefen wie im Rausch, immer wieder setzte sie die starke Rückhand gegen ihre Gegner aus Brandenburg, Thüringen und Berlin ein. Mit weiteren drei klaren 3:0 Siegen war sie Gruppensieger und damit für die Runde der besten acht qualifiziert. Die „Top 8“ wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die Sieger das Finale und die Zweiten den 3. Platz ausspielten. Gegen die Spielerin Kajkus aus Württemberg zeigte sich die ganze Dramatik des Tischtennisspiels. Nach tollen Ballwechseln musste der fünfte Satz entscheiden. Hier setzte Henrike die Vorgaben des Trainers perfekt um. Unterschnitt-Bälle in die Rückhand brachten den 3:2 Sieg. Beflügelt von diesem Auftaktsieg wurde das nächste Spiel gegen Lia-Sophie Weber aus Sachsen Anhalt eine klare 3:0 Angelegenheit. Jetzt ging es im nächsten Spiel gegen die Top Favoritin Ermler aus dem Badischen TTV um den Einzug ins Finale. Beide hatten bis dahin noch kein Spiel verloren. Es war ein Klasse Spiel, vielleicht sogar das vorweg genommene Endspiel, in dem das Talent aus der Domstadt Billerbeck im ersten Satz mit 9:4 führte, dann aber unglücklich noch mit 13:15 verlor. Nach verlorenem 2. Satz spielte Henrike noch einmal ihr bestes Tischtennis, der 3. Satz wurde gewonnen, im vierten Satz entschied ein Netzroller beim Stande von 8:8 die Partie und den Satz mit 8:11. Ein Trost für Henrike, sie hatte gegen die große Favoritin und spätere Siegerin verloren.Jetzt war das kleine Finale und damit ein Podest Platz das große Ziel. Die Spielerin Görgen vom TTV Rheinland hatte hier keine Chance. Noch einmal spielte Henrike ein Klasse Match und siegte deutlich mit 3:0. Die Bronzemedaille und drittbeste Mini Spielerin in Deutschland, in den kühnsten Träumen hätte die Billerbecker Tischtennis Abteilung nicht daran gedacht.Original Ton Henrike Fehmer: „Ich bin total Happy, das anschließende Foto Shooting ist fast so anstrengend wie das Turnier.“Trainer Christoph Horsel: „Eine Top Leistung von Henrike. Das wir nach dem Sieg von Frederike Starp, Mini Meisterin von 2015, noch einmal eine Platzierung unter die Top 3 erreichen würden, ist unglaublich.“

Suche

WTTV-Partner

Login/Logout