IMG 2902IMG 2902Sie kämpften 10 Stunden verbissen um jeden Punkt. Lea Laukamp, Henrike Fehmer und Emma Vogt gaben alles und wurden verdient Westdeutscher Mannschaftmeister der B-Schülerinnen in Lippstadt.

Das ist nach den Erfolgen bei den Mini Meisterschaften der größte Erfolg der Tischtennis Abteilung überhaupt. Trainer Christoph Horsel, der seine Schützlinge nach Lippstadt begleitete, war sichtlich angetan und freute sich über die Glückwünsche des WTTV. „Für diesen Erfolg haben wir über drei Jahre lang die Mannschaft systematisch aufgebaut und immer wieder durch Einzeltraining auf dieses Top Level gebracht.“
Die besten sechs Mannschaften aus NRW, die sich für diese Endrunde qualifiziert hatten, zeigten Spitzentischtennis auf höchstem Niveau. Aufgeteilt in zwei Dreier Gruppen erreichen die Sieger das Finale. Das erste Spiel gegen den Lokalmatador LTV Lippstadt war ein echter Krimi. Trotz großer Anfeuerung der heimischen Mannschaft gewann Lea das Auftaktmatch mit 3:0. Henrike Fehmer verlor gegen die gegnerische Nr. 1. Zwischenstand 1:1. Emma Vogt brachte das Billerbecker Team wieder mit 2:1 in Führung. Nach einem hart erkämpften Sieg (3:2) vom Doppel Laukamp/Fehmer stand es 3:1 und alles sah nach einem klaren Erfolg aus. Nachdem das nächste Spiel verloren ging, kam die große Stunde von Emma Vogt. Voll fokussiert auf das Match, siegte sie auch in ihrem zweiten Spiel gegen ihre favorisierte Gegnerin aus Lippstadt mit 3:2. Damit war der 4. Punkt zum Gesamtsieg im ersten Match von 4:2 erreicht.
Der nächste Gegner war die Mannschaft vom TTG Winterschlick aus dem Bezirk Mittelrhein. Bei einem Sieg lockte schon das Endspiel. Die Billerbeckerinnen spielten wie entfesselt auf und zeigten, warum die Mannschaft seit fast 2 Jahren ungeschlagen ist. Mit einem klaren 4:0 Sieg wurde der Gegner förmlich von der Platte geschmettert. Das bedeutete: Finale gegen den DJK SR Cappeln aus dem Bezirk Arnsberg. Eine kaum lösbare Aufgabe, denn Cappeln besitzt 2 Ranglistenspielerinnen in ihren Reihen. Der Start war vielversprechend, Lea Laukamp gewann ihr erstes Spiel. In den nächsten 3 Spielen zeigte die Cappeler Mannschaft, weshalb sie im Finale standen. Zwischenstand 1:3. Als Lea in ihrem 2. Einzel mit 0.2 in Rückstand geriet, war die Hoffnung auf einen Sieg auf dem Nullpunkt angelangt. Nach kurzer Besprechung ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft. Die Billerbeckerin spielte ein grandioses Spiel, glich aus zum Stande von 2:2 in Sätzen. Beim Stand von 9:9 im fünften Satz nahm der Billerbecker Couch eine Auszeit. Jetzt zahlte sich das intensive Angaben Training der letzten Wochen aus. Zwei Rückhand Seitenschnitt Angaben brachten die Entscheidung und damit die Billerbeckerinnen wieder ins Spiel. Anschließend machten Emma Vogt und Henrike Fehmer das Spiel ihres Lebens siegten sensationell und sicherten dem Team den Titel eines Westdeutschen Meisters.
Letztendlich waren die geschlossene Mannschaftsleistung und der Wille den Titel erstmals nach Billerbeck zu holen, ausschlaggebend für den Sieg. Die beste Mannschaft aus NRW, wer hätte das gedacht, als vor vier Jahren die Idee „Mädchen Tischtennis“ als Schwerpunktthema in Billerbeck geboren wurde. Eine bessere Werbung für die Domstadt kann es nicht geben, wie die Aufrufe auf der Internet Seite der Abteilung erkennen lassen.

(Text: Christoph Horsel, Bild: VfL Billerbeck)

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